Auftakt der schriftlichen Abschlussprüfungen 2022

Bereits vor den Pfingstferien absolvierten die Abschlussschülerinnen und -schüler der Weidener Wirtschaftsschule die mündlichen Prüfungen im Fach Englisch. Zudem fanden die Prüfungen im Fach Übungsunternehmen, unterteilt in einen praktischen Teil, in dem verschiedene Geschäftssituationen zu bearbeiten waren und dem Prüfungsgespräch zur angefertigten Hausarbeit, statt.

Den Auftakt zu den schriftlichen Abschlussprüfungen machte am Donnerstag das Unterrichtsfach Deutsch. Hier konnten die 57 Prüflinge der Gustl-Lang-Wirtschaftsschule aus drei Themenstellungen auswählen. Anhand eines journalistischen Textes befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Fake News und Desinformation in sozialen Medien. Es wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Jugendliche davor schützen können. Außerdem wurde auf die Notwendigkeit eines Trainings an den Schulen im Bereich Nachrichtenkompetenz verwiesen.

Bei der materialgestützten Erörterung setzten sich die Prüflinge mit dem Vorschlag eines dauerhaften digitalen Schultages pro Woche auseinander. Dabei waren die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten eines solchen Vorschlags im Hinblick auf die Jugendlichen zu diskutieren. Im Rahmen des literarischen Textes sollten die Abschlussschülerinnen und -schüler anhand eines Ausschnitts aus dem Roman „Herkunft“ (2019) von Saša Stanišić den Zusammenhang zwischen der Kunst und einer jungen Liebe interpretieren. Zeigte sich doch, dass manchmal unliebsame Aufgaben auch ihren Wert haben, um ans Ziel zu kommen.

Am Montag wurde das Fach Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle (BSK) abgeprüft. Am Dienstag und Donnerstag können die Schülerinnen und Schüler dann ihr Wissen und Können im Fach Englisch und Mathematik unter Beweis stellen.

Ein voller Erfolg

Am Donnerstag vor den Ferien lud die Wirtschaftsschule Weiden zu ihrem ersten Sommerfest ein. Da in den letzten beiden Jahren ein lebendiges Schulleben kaum möglich war, sollte so die Gelegenheit genutzt werden, außerhalb des Unterrichts in Kontakt zu kommen und zu feiern.

Der Einladung folgten neben den eigenen Schülern und deren Eltern auch ehemalige Lehrkräfte und Schüler sowie die pensionierten Schulleiter Herr Münchberger und Herr Kehrer. Zudem nahmen der Förderverein der Wirtschaftsschule sowie die langjährigen Kooperationspartner von Kolping Weiden und der Agentur für Arbeit am Fest teil. Auch das Wetter war den Organisatoren wohlgesinnt. Bei strahlendem Sonnenschein wurden vielfältige Schmankerl angeboten. So konnten sich die Gäste beim umfangreichen Kuchenbuffet bedienen, Delikatessen vom Grill genießen oder sich einen alkoholfreien Cocktail von den Schülern der SMV mixen lassen. Daneben sorgten die Schülerinnen der Klasse 7aG mit ihren Tanzeinlagen für ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Darüber hinaus hatten die Besucher die Gelegenheit die Gustl-Lang-Schule mit all ihren Facetten kennenzulernen. Die Referendare führten Interessierte im stündlichen Takt durch Schulhaus und stellten neben den einzelnen Fachbereichen auch die vielen außerschulischen Aktivitäten vor, wie Klassenfahrten, Wandertage, Projekte und Besuche in der Gedenkstätte Flossenbürg.

Ein besonderes Highlight bildeten dabei die virtuellen Führungen durch die bekannten Metropolen London und Venedig, die von den Schülerinnen und Schüler der I-Pad Klasse angeboten wurden. In seiner Rede brachte der ständige stellvertretende Schulleiter Herr Eduard Bauer seine Freude über die persönliche Begegnung und das bunte Getümmel auf dem Schulhof zum Ausdruck und bedankte sich bei allen Gästen für deren Kommen. Die Besucher blieben bis zum Ende in gemütlicher Atmosphäre sitzen und äußerten ihre Freude über das gelungene Fest. Dies bestätigte die Organisatoren in ihrer Absicht, das Sommerfest künftig als festen Bestandteil im Schulkalender der Wirtschaftsschule Weiden zu integrieren. Das durch den Verkauf eingenommene Geld, soll einer regionalen, sozialen Einrichtung zugutekommen.

Workshops zur Prüfungsvorbereitung für die Abschlussschülerinnen und -schüler des BSZ Weiden II

Auch in diesem Schuljahr erhielten die Abschlussschülerinnen und -schüler der beiden Wirtschaftsschulen in Weiden und Eschenbach wieder die Möglichkeit in sechs Workshops, durchgeführt von Schulsozialpädagogin Katharina Eck und Schulpsychologin Franziska Urban, ihre eignen Lern- und Arbeitskompetenzen kritisch zu hinterfragen und neue Ideen für eine bessere Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfungen zu erhalten.

In den ersten beiden Workshops drehte sich alles rund um das Thema Selbstorganisation, angefangen bei der Vorbereitung der Lernunterlagen über das Priorisieren des Lernstoffs bis hin zur Erstellung eines Lernplans. Im dritten und vierten Kurs setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau und der Funktionsweise des Gedächtnisses auseinander, erläuterten förderliche und hinderliche Aspekte guter Konzentration, sprachen über die Wichtigkeit von Pausen sowie über Tipps und Tricks, wie man sich selbst motivieren kann. In den letzten beiden Workshops stellten die beiden Referentinnen die verschiedenen Lerntypen und dazu passende Lerntechniken und -methoden vor und widmeten sich Strategien und Übungen, wie man mit Stress in der Prüfungszeit umgehen kann.

Alle besprochenen Inhalte wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss an die Workshops in einem Padlet zur Verfügung gestellt. So konnten die teilnehmenden Abschlussschüler und -schülerinnen auch noch einmal nachlesen und beim Lernen zu Hause auf die Arbeitsmaterialien zugreifen.

Wir wünschen unseren Prüflingen viel Erfolg!

Katharina Eck und Franziska Urban

8. Klasse besucht interaktiven Infostand in der Fußgängerzone

Im Rahmen des deutschlandweiten Präventionsprogramms „Aktionswoche Alkohol“ besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse am 20. Mai gemeinsam mit Alexandra Teller und der Schulsozialpädagogin Katharina Eck einen interaktiven Infostand in der Weidener Fußgängerzone. Der Infostand wurde gemeinsam vom Gesundheitsamt Weiden-Neustadt sowie der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme Weiden angeboten und gab Klassen der naheliegenden Schulen sowie Altstadtbesuchern die Möglichkeit, sich bei hervorragendem Wetter und alkoholfreien Cocktails zum Thema Alkohol zu informieren. So lernten die Schülerinnen und Schüler an der „Trinkbar“, wieviel Gramm Reinalkohol in den gängigen alkoholischen Getränken wie Bier, Wein und Sekt enthalten sind und beantworteten beim Flaschendrehen themenbezogene Fragen. An der nächsten Station gab es die Gelegenheit, mit Hilfe von sogenannten Rauschbrillen zu erfahren, wie sich kognitive und motorische Fähigkeiten im alkoholisierten Zustand verändern können und bereits ganz einfache Dinge, wie zum Beispiel im Parcours laufen oder ein Fahrradschloss entsperren, erschwert werden. Am dritten Stand kam es auf die Einschätzung der Schülerinnen und Schüler an. Wann ist Alkoholkonsum Genuss und ab wann spricht man von Missbrauch oder Abhängigkeit? Und wie unterscheiden sich diese Stadien? Diese Fragen diskutierten die Schülerinnen und Schüler anhand von Fallbeispielen, die sie den entsprechenden Stadien zuordnen sollten. Die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts und der Suchtambulanz moderierten den Austausch und standen den Jugendlichen Rede und Antwort zu allen Fragen. Darüber hinaus gab es neben alkoholfreien Erfrischungen auch jede Menge Info- und Aktionsmaterial, dass die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften.

Katharina Eck, Schulsozialpädagogin

Besuch der Caritas Suchtambulanz für Suchtprobleme

Begleitend zum Projekt „Klar bleiben“, einem Wettbewerb zur Prävention von Rauschtrinken, besuchte die Klasse BF10b gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Ulrike Kraus und der Schulsozialpädagogin Katharina Eck vor den Pfingstferien die Caritas Suchtambulanz für Suchtprobleme in Weiden. Eva Vitzthum, Sozialpädagogin in der Beratungsstelle der Suchtambulanz, nahm die Klasse in Empfang und startete mit einer interaktiven Umfrage in den Theorieteil. Mithilfe einer Abstimmungs-App konnten die Schülerinnen und Schüler anonym abstimmen, wie oft sie Alkohol trinken, in welchen Mengen und ob sie bereits negative Erfahrungen im alkoholisierten Zustand gemacht haben. Anschließend gab die Referentin einen umfassenden Überblick über akute und chronische Auswirkungen des Alkoholkonsums, erläuterte die Stufen einer Abhängigkeit und diskutierte mit den Jugendlichen mögliche Motive des Alkoholtrinkens und welche Rolle unsere Gesellschaft dabei spielt. Als praktische Übung konnten die Schülerinnen und Schüler mit aufgesetzten Rauschbrillen, die einen alkoholisierten Zustand simulieren, die Beeinträchtigung ihrer kognitiven und motorischen Fähigkeiten beim Ballwerfen erfahren. Abschließend hat Frau Vitzthum noch eine Klientin eingeladen, die sie in der Beratungsstelle betreut. Die Betroffene schilderte in einer sehr ehrlichen und drastischen Erzählung ihre eigenen Erfahrungen mit der Alkoholabhängigkeit und zeigte den Jugendlichen auf, wie schnell sich eine Abhängigkeit entwickeln kann und wie schwer es ist, sich daraus wieder zu befreien. Nach einer kurzen Fragerunde bedankten sich die Klasse, Frau Kraus und Frau Eck bei Frau Vitzthum und deren Klientin für die Informationen und die persönliche Geschichte. Vor allem Letzteres blieb bei den Schülerinnen und Schülern im Gedächtnis und regte zum Nachdenken über den eigenen Alkoholkonsum an.

Katharina Eck, Schulsozialpädagogin

Jahreshauptversammlung des Fördervereins – Das Schulleben nimmt wieder Fahrt auf

Herr Maschke, Vater zweier ehemaliger Schüler an unserer Schule berichtet als Vorsitzender über sein erstes Jahr als Vorsitzender des Fördervereins. Er betonte, die enge und sehr persönliche Zusammenarbeit von Schüler*innen und Lehrkräften an der Schule. Frau Rößler gab einen Überblick über geleistete Förderungen und Aktivitäten des Vereins.

Aufgrund der Coronapandemie konnten in diesem Schuljahr nicht so viele Aktivitäten und Fahrten wie üblich stattfinden. Dennoch wurden, sobald es die Coronaregelungen erlaubten, Projekte und Veranstaltungen durchgeführt: z. B. das Zeitzeugengespräch in der 2. Generation, die Theateraufführung ICEBREAKER, bei dem 9 Schüler*innen das Stück zum Thema Depression im Jugendalter einprobten und dann ihren Mitschüler*innen und der Öffentlichkeit präsentierten, der Workshop gegen Homophobie, die Spendenaktion für die Ukraine, der Besuch des M+E-Trucks Leistritz zur Berufsorientierung, das Berufswahlseminar für die Vorentlassklassen. Beim Sommerfest feierten aktive und ehemalige Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte bei Sonne, guter Verpflegung und vielseitigen Angeboten der einzelnen Fächer. Interessierte Kinder und Jugendliche informierten sich mit ihren Eltern über die Wirtschaftsschule

Weitere Aktionen sind noch geplant: die Teilnahme am Kinderbürgerfest, die Sommersporttage der 7. Klassen, Projekttage, das Argumentationstraining gegen Vorurteile und die große Entlassfeier der Abschlussklassen.

Der kommisarische Schulleiter, Herr Bauer, bedankte sich beim Förderverein für die sehr gute Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung bei Veranstaltungen und Projekten. Vor allem hob er die gute Kooperation im Ganztag hervor. Momentan werden an der Wirtschaftsschule fünf Klassen im gebundenen Ganztag unterrichtet. Er wies darauf hin, dass das Konzept der Wirtschaftsschule Weiden im Bereich der Ganztagesklassen bayernweit führend ist. Kooperationspartner ist das Kolping Bildungswerk. Die Mittagsverpflegung findet seit diesem Schuljahr durch die Max-Reger-Congress  Event GmbH an der Schule statt.

Im Anschluss wurden Anträge für zukünftige Projekte gestellt. Auf Antrag von Herrn Münchmeier wurde eine finanzielle Würdigung der Klassenbesten beschlossen. Es wird eine Kooperation mit dem Eishockeyverein, Blue Devils, angedacht. Im Oktober wird Herr Maschke eine Betriebsbesichtigung bei der Holz Ziegler Group organisieren. Herr Ziegler ist ein ehemaliger Wirtschaftsschüler.

Modernes Projekt zur Berufsorientierung

Intensiv-Praktikum im technisch-gewerblichen Bereich im nächsten Schuljahr

Die WS Weiden beteiligt sich in Kooperation mit der „Allianz für berufliche Bildung in Ostbayern“ (ABBO) an einer spannenden Maßnahme der Berufsorientierung in Form eines Intensiv-Praktikums im technisch-gewerblichen Bereich. ABBO ist Teil der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung. Die Gebrüder Engel sind die Geschäftsführer von BHS Corrugated GmbH in Weiherhammer.

Bis zu vier Schüler*innen der Wirtschaftsschule Weiden mit Interesse an Metall- und Elektroberufen können im kommenden Schuljahr in der 9. Klasse im Rahmen eines ganzjährigen Projekts bei BHS in Weiherhammer kostenlos Techniken wie z. B. 3D-Druck, Löten und Beschichten erlernen. Weiterhin erkunden sie an jeweils zwei Tagen drei verschiedene regionale Unternehmen und können so intensiv in die Praxis verschiedener technischer Berufe „hineinschnuppern“.

Ziel der Frühausbildung ist es, die Berufswahlkompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu stärken, ihnen erste Einblicke in die Tätigkeitsfelder Metall- und Elektrobranche zu geben sowie der Erwerb erster, zertifizierter Grundfertigkeiten in diesen Berufsbereichen. Das Frühausbildungskonzept sieht neben Präsenzeinheiten in Weiherhammer auch Online-Live-Termine mit Ausbildern sowie Selbstlernphasen vor.

Projektarbeit „Vier – Gewinnt“

Aus Rohmaterialien wie Drähten oder Metallplatten erschaffen die teilnehmenden Schüler*innen im Rahmen einer Projektarbeit Schritt für Schritt ein intelligentes Vier-Gewinnt-Spiel. Dabei verwenden sie spannende Maschinen und Werkzeuge und probieren gefragte Softwaretools selbst aus.

Im Rahmen eines ersten großen Präsenztreffens der ABBO Kooperationspartner erhielt die Wirtschaftsschule Weiden zusammen mit den anderen Kooperationspartnern am 29. April 2022 die offizielle Kooperationsurkunde.

Zeitzeugengespräche 2. Generation an der Weidener Wirtschaftsschule

Ernst Reiter verweigerte 1938 den Wehrdienst und wurde nach dem Ableisten einer Gefängnisstrafe in das Konzentrationslager Flossenbürg für viereinhalb Jahre als Häftling „Nummer 1935“ eingeliefert. Er wurde mit dem lila Winkel als Bibelforscher, „Zeuge Jehovas“, gekennzeichnet. Von den SS-Männern wurde er schwer misshandelt, er bekam nur unzureichend zu essen und musste schwere Arbeit im Steinbruch ableisten bis er, zu seinem Glück, in die Schreibstube versetzt wurde.

Nach seiner Befreiung auf dem Todesmarsch im April 1945 bei Cham kehrte er in seine Heimatstadt Graz zurück. Ihm war trotz der unmenschlichen Behandlung durch die Nationalsozialisten Rache fremd und er setzte sich bis zu seinem Tod mit 91 Jahren für Frieden und Verständigung ein.

Seine Tochter, Ingrid Portenschlager besucht zusammen mit Esther Dürnberger vom Verein „lila Winkel“ Schulen. Sie berichtet von den furchtbaren Erlebnissen ihres Vaters im Lager und den Auswirkungen auf ihre Kindheit und Erziehung. Beide Frauen schlagen den Bogen zur Gegenwart und mahnen die Schüler*innen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen. Sie wollen an die Zeit des Nationalsozialismus erinnern und somit verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.

Alle Vorentlassklassen nahmen an den Gesprächen teil. Sie hörten gebahnt und interessiert den Erzählungen Frau Portenschlagers und den Ausführungen Frau Dürnbergers zu und stellten im Anschluss viele Fragen.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg organisierte die vier Generationengespräche.

Die Veranstaltungen fanden im Rahmen des Geschichte-Politik und Gesellschaftsunterrichts und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt.

Sonja Messer und Ursula Soderer

Theateraufführung „Icebreaker“ mit Schüler*innen der Wirtschaftsschule:

Nur schlecht drauf oder steckt eine Depression dahinter?

10 Schüler*innen der 8., 9. Und BF10. Jahrgangsstufen probten vier Tage lang mit dem Theaterpädagogen Jean Francois Drozak im Jugendzentrum Weiden das Theaterstück Icebreaker ein. Am 28.04.2022 wurde das Stück öffentlich im JUZ gezeigt. Am nächsten Tag durften Klassen der Wirtschaftsschule Weiden und Eschenbach die Theateraufführung besuchen.

Die Schauspieler*innen setzten sich mit dem Thema Depressionen auseinander. Sie stellten Alltagssituationen zweier Jugendlicher dar. Die Zuschauer beurteilten nach jeder Szene, ob hinter den Verhaltensmustern bereits eine Depression steckt. Den Zuschauern vermittelten sie, dass sich Depressionen schleichend und oft unbemerkt entwickeln, aber heilbar sind. Den Schauspieler*innen ist es gelungen, bei den Zuschauern Verständnis für die Situation der depressiven Jugendlichen und deren Umfeld zu schaffen.

Vielen Dank an Herrn Drozak für die tolle Umsetzung des aktuellen Themas, an Herrn Lindner von der AOK, der das Projekt finanzierte und an das Jugendzentrum, das die Örtlichkeiten zur Verfügung stellte und die jungen Schauspieler*innen perfekt versorgte und verpflegte. Herzlichen Dank auch an das Betreuungsteam Franziska Urban und Katharina Eck, die Hilfeangebote für Betroffene vorstellten und ihre Unterstützung anbieten.

Die Schauspieler*innen waren begeistert und inspiriert von dem Projekt und freuen sich, dass die Schule im Dezember ein weiteres Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit Herrn Drozak plant.

Applaus für alle Beteiligten.

Katharina Eck, Alexandra Teller und Ursula Soderer

Unser Zeichen für den Frieden

Seit nun schon über zwei Monaten müssen wir dabei zusehen, wie viel Leid der Krieg in der Ukraine Tag für Tag erzeugt. Unschuldige Menschen verlieren ihr Zuhause, werden ihren Familien entrissen und durchleben unmenschliche und traumatisierende Zustände. Das Ausmaß dieser Katastrophe ist sehr bedrückend und beschäftigt auch uns in unserem schulischen und persönlichen Alltag.

Für die „Projektgruppe Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war es deshalb ein besonderes Anliegen ein Zeichen für den Frieden zu setzen und empfundene Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Im Rahmen der Spendenaktion „Unser Zeichen für den Frieden“, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit ihren Projektlehrkräften Ursula Soderer und Heike Krafczyk selbst organisiert haben, verkauften sie frisch gebackene Waffeln. Auch der Elternbeirat beteiligte sich mit dem Verkauf von Kuchen, Pizzaschnecken und Schinkenkäsebrezen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 6, 7 und 8 gestalteten im Rahmen ihres Unterrichts im Fach Musisch-ästhetische Bildung Ansteckbuttons für den Frieden. Diese konnten gegen eine Spende bei der SMV erworben werden.

Wir freuen uns sehr, dass im Rahmen dieser Spendenaktion 500,00 € eingenommen werden konnten. Wir werden damit Ukrainer*innen, die in den Gemeinschaftsunterkünften in Weiden untergebracht sind, unterstützen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für alle Spenden und bei all denjenigen, die uns bei dieser Spendenaktion unterstützt haben.

Projektgruppe Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Staatliche Wirtschaftsschule Weiden i.d.Opf.