Clevere Tipps für den Weg zur Ausbildung

Berufliche Orientierung wird in der Wirtschaftsschule großgeschrieben. Über die vergangenen Monate hinweg lernten die Schülerinnen und Schüler der Gustl-Lang-Schule im Unterricht, was es heißt, einen Beruf zu wählen und worauf es bei der Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch ankommt. Zur Abrundung dieses Themengebietes fand für die Lernenden der 10. Klasse der zweistufigen Weidener Wirtschaftsschule ein Expertenvortrag durch Hans Kost und Josef Preßl von der BARMER Ersatzkasse in Weiden statt. Unterstützt wurden sie hierbei von ihrer Praktikantin, Frau Löschl. In dem 90-minütigen Vortrag wurden zunächst noch einmal theoretische Grundlagen wiederholt, bevor es dann zum praktischen Teil überging. Die Jugendlichen erwartete eine typische Aufgabe aus einem Assessment-Center: die Selbstvorstellung und die gegenseitige Vorstellung. Die jungen Lernenden mussten feststellen, dass selbst eine einfach klingende Aufgabe, wie sich vorzustellen, ihre Tücken hat. Durch die Experten und durch die Klasse erhielten sie konstruktive Kritik zur Körperhaltung, der Positionierung im Raum oder auch generelle Tipps zur Vorbereitung. Im Anschluss daran erfolgte die Simulation eines Vorstellungsgesprächs. Warum werden bestimmte Fragen gestellt? Dies galt es im Anschluss zu beantworten. Zum Abschluss wurde noch das Präsentationstalent der Schülerinnen und Schüler auf die Probe gestellt. Mit voller Überzeugungskraft einen alltäglichen Gegenstand, wie einen Kugelschreiber, anpreisen – für die Schülerinnen und Schüler der Gustl-Lang-Schule kein Problem. Bestens vorbereitet kann nun die Suche nach einem Ausbildungsplatz beginnen.

Überschulischer Erste-Hilfe-Kurs für Lehrkräfte

Das BSZ Weiden II ist der Forderung des Kultusministerium, dass möglichst alle Lehrkräfte in Erster Hilfe fit sind, nachgekommen und hat schulartübergreifend einen Erste Hilfe Kurs am Standort Weiden angeboten. An zwei Nachmittagen frischten 10 Pädagogen der Wirtschaftsschule vom Standort Weiden und Eschenbach zusammen mit sechs Lehrkräften des Kepler-Gymnasiums Weiden ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auf.

Geleitet wurde der Kurs von Tobias Knechtel, Lehrer an der Gustl-Lang-Wirtschaftsschule. Er ließ sich letztes Jahr beim Bayerischen Roten Kreuz zum Kursleiter in Erster-Hilfe ausbilden. Anhand verschiedener Alltagssituationen lehrte er seinen Kolleginnen und Kollegen das richtige Verhalten bei einem Notfall und zeigte dabei auf, welche Schritte als Erstes auszuführen sind. Die Kursteilnehmer trainierten in Gruppen, welche Maßnahmen in den unterschiedlichen Notfallsituationen zu ergreifen sind und wie man z. B. entsprechende Verbände richtig anlegt. Anschließend wurde das Vorgehen den anderen Kursteilnehmern vorgestellt bzw. erläutert und vom Kursleiter gegebenenfalls korrigiert. Die Abnahme eines Motorradhelms wurde ebenso eingeübt, wie die Überprüfung der Vitalfunktionen, die stabile Seitenlage sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Der Tipp, die Herz-Druck-Massage (100-mal pro Minute) am besten auf den Rhythmus des Liedes „Staying Alive“ von den Bee Gees durchzuführen, erleichterte es den Teilnehmern ungemein, die Wiederbelebung im richtigen Tempo auszuführen. Zudem konnte man an einer integrierten Skala im Dummy überprüfen, ob die jeweilige Herz-Massage, zu stark oder zu sanft bzw. die Beatmung mit zu viel oder zu wenig Luft erfolgte.

Ein besonderer Lerninhalt des Kurses war die Handhabung eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Dieser erklärt nach dem Einschalten dem Benutzer genau, welche Schritte auszuführen sind. Damit sinkt bei jedem Ersthelfer die Angst, etwas falsch zu machen.

Leider kommt es heutzutage bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu Panikattacken und Hyperventilationen. Damit die Teilnehmer, in ihrem schulischen Alltag evtl. damit konfrontiert, richtig reagieren und handeln können, ging Herr Knechtel gesondert auf diese Thematik ein.

Alle Kursteilnehmer sind nun für den Ernstfall gut vorbereitet, denn gerade bei lebensgefährlichen Notfällen zählt jede Sekunde. Die Finanzierung des Kurses erfolgte durch die KUVB (Kommunale Unfallversicherung Bayern).

Eishockey Rückspiele im Eisstadion Weiden

Drei weiterführende Schulen aus Amberg und Weiden trafen sich im Eisstadion zur Austragung der Rückspiele im Eishockey. Die Realschule Amberg stellte ein gutes Team in der U15 Gruppe auf und konnte lange Zeit mit den Spielern aus Weiden mithalten. Aber unsere „Stars“ auf den schnellen Kufen waren eine sehr motivierte Mannschaft und boten den Zuschauern ein technisch tolles Eishockeyspiel.

Am Ende gingen die Cracks aus Weiden als Sieger vom Eis (Spielstand 7:3).

Realschule Weiden und Gustl-Lang-Schule Weiden standen bei den U17 gegenüber. Die Profis unserer Schule zeigten sehr schnell wer hier den „Ton“ angibt. Gekonntes Zusammenspiel aller Reihen brachte im ersten Drittel eine beruhigende Führung (3:0). Im zweiten Drittel und in der Schlussphase wurde es nochmals sehr spannend, da die Realschule Weiden immer stärker wurde und schöne Tore erzielte. Am Ende siegte das GLS-Team mit 7:5.

Die Spieler der GLS-Weiden bleiben auch 2019 ungeschlagen und können erfolgreich die Schulwettkämpfe abschließen.

Glückwunsch vom Fachbereich Sport.

Die Wiederaufnahme des Skilagers war ein voller Erfolg – auch für das Zusammengehörigkeitsgefühl des BSZ II

Mit Gondeln die höchsten Berge erklimmen, steile Abfahrten gekonnt meistern und auf frisch präparierten Pisten seine Spuren hinterlassen – welch herrliche Vorstellung für alle Skifahrer. Mit einigen Erfahrenen dieser Sorte und ganz vielen mutigen und motivierten Skineulingen machten wir uns daher am 12.03.2019 auf den Weg nach Radfeld in Tirol, um das neue Projekt „Skikurs auf freiwilliger Basis“ einzuläuten.

Das „WIR“ bestand dabei aus einer buntgemischten Truppe aus 7.- und 8.-Klässlern des gesamten BSZ II, eine gute Möglichkeit also, als Schule näher zusammenzurücken.

Die Busfahrt war trotz der angespannten Verkehrslage kurzweilig und bot bereits die ersten Gelegenheiten, sich etwas näher kennenzulernen. In Radfeld angekommen konnte sich die Truppe gleich von den hervorragenden Kochkünsten der Chefin unserer Unterkunft überzeugen und für die nächsten doch recht anstrengenden Tage stärken. Bei einem kurzen Abstecher zum Skiverleih wurden unsere Skineulinge noch mit bestem Equipment ausgestattet, um das Abenteuer „Skilager“ am nächsten Tag zu beginnen.

Das Wetter zeigte sich zunächst noch etwas missmutig. Regen beim Frühstück – so hatten wir uns den ersten Skitag eigentlich nicht vorgestellt. Doch Petrus hatte ein Einsehen und wir konnten trockenen Fußes in unsere Skistiefel steigen. Für einige war dies allerdings schon die erste große Herausforderung des Tages. Welcher Schuh gehört denn nun an den rechten Fuß? Wie sollen meine Füße denn da nur reinpassen? Und: Wieso drückt denn der Schneefang und meine Skiunterhose so schrecklich im Stiefel? Gut, dass die alten Skihaserl inklusive des Lehrerteams mit Rat und Tat zur Seite standen und diese Startschwierigkeiten lösen konnten.

Während die Profis und Halbprofis gleich am Vormittag noch das Skigebiet erkundeten, machten sich die Anfänger mit dem Material vertraut und erlangten ein Gefühl für die Bretter, die für sie zukünftig vielleicht einmal die Welt bedeuten. Gehen mit Ski und Stöcken, das Aufstehen nach dem ersten kleinen Sturz und vorsichtige Rutschversuche unternehmen – kein leichtes Unterfangen, wenn man zum ersten Mal auf Skiern steht. Doch: Wo ein Wille, da auch ein Weg! Und so arbeiteten sich die Gruppen eifrig bis zur ersten Liftfahrt vor. Stolz konnte abschließend am ersten Tag behauptet werden: erste Abfahrt auf einer Piste – check.

Am Abend stärkten sich die Skifahrer zunächst mit einem leckeren Essen ehe dank Herrn Selmers Einsatz und IT-Kniffe das Bayern-Spiel beim Public Viewing verfolgt werden konnte. Für alle, die davon weniger beeindruckt waren, stand eine prallgefüllte Tasche mit Spielen zur Verfügung, die nach Lust und Laune durchprobiert werden konnte.

Am zweiten Skitag machte sich bereits Routine bemerkbar. Neueinsteiger und Könner schlüpften in ihre Skier und genossen eine herrliche Gondelfahrt hinauf auf 1850 m. Die Fortgeschrittenen freuten sich darauf, mit ihren Lehrern die Pisten unsicher zu machen. Die Anfänger feilten weiter an ihrer Technik und erzielten dank kleinen, homogenen Gruppen rasche Lernerfolge, sodass am Nachmittag bereits steilere Abfahrten sturzfrei gemeistert werden konnten.

Am Abend ließ man den Skitag bei einem Spieleabend und leckeren Eisbechern, die dank der Unterstützung von Frau Raimund hervorragend aussahen, gemütlich ausklingen. Die Vorfreude auf ein kuscheliges Bett und eine erholsame Nacht war einigen ausgepowerten Skifahrern deutlich anzumerken. Frische Bergluft und sportliche Betätigung zehrten an den Kräften und die Akkus für den nächsten Tag wollten geladen werden – nicht nur von den Handys.

Der letzte Skitag lehrte uns in aller Deutlichkeit, dass Skifahren eine Winter-Sportart ist. Starker Schneefall und eisiger Wind – eine Wetterlage, die wir bayerische Nordlichter nicht mehr so oft zu spüren bekommen. Dennoch trotzte die Skitruppe den Witterungen ohne zu murren und nutzte den letzten Skitag bis zur Mittagspause aus. Der aufgeheizte Wärmeraum und eine gute Brotzeit lies den Körper und eingefrorene Haarsträhnen schnell wieder auftauen, doch nach kurzer Teambesprechung stand fest: Es ist wohl leider vernünftiger, den Skitag an dieser Stelle abzubrechen. Da allerdings noch einige Vorbereitungen für den bunten Abend getroffen werden mussten, kam diese Programmänderung einigen Gruppen ganz recht und so machten sie sich am Nachmittag an die Planungen und Proben für den großen Auftritt.

Am Abend zeigte sich, dass sich die Bemühungen gelohnt hatten. Die Schülerinnen und Schüler stellten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm auf die Beine. Vom Gedicht, über die persönlichen Skikurs-Highlights bis zu einem Song-Rate-Quiz reichte die Bandbreite an Ideen. Besonders schön zu sehen war, wie sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulstandorte vermischten und neue Freundschaften geknüpft wurden.

Leicht übermüdet traten einige die Heimreise an, die planmäßig und angenehm verlief. Als bei der Verabschiedung am ersten Busstop in Weiden die ein oder andere Träne verdrückt werden musste, wurde klar, dass diese Skifahrt vielen nicht nur ein neues Hobby, sondern auch neue Freundschaften ermöglichte und das BSZ II noch näher zusammenschweißte.

Katja Alkofer, StRin

Nachdenkliche Sprüche mit Bilder…

Unter dieser Bezeichnung ist die Homepage des Autors Sebastian Zawrel zu finden. Der „Godfather“ der „vong“- Sprache war im Rahmen der Lesereise 2019 zu Gast am BSZII. Alljährlich lesen hochkarätige Autoren an den beruflichen Schulen der Oberpfalz und in diesem Jahr durften sich die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule Eschenbach und der Gustl- Lang- Schule in Weiden auf Herrn Zawrel freuen.

Der ehemalige Wirtschaftsschüler aus Amberg prägte 2017 mit „I bims“ das Jugendwort des Jahres. Neben seiner Homepage hat Zawrel nun auch ein Buch erstellt. „Shakespeare oder Willy?- Das ist hier 1 Frage“ ist der Titel des Buches, aus welchem an der Wirtschaftsschule Weiden vorgelesen wurde. Die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe verfolgten begeistert dem Vortrag und konnten im Rahmen der Veranstaltung auch viel über das Leben als Schriftsteller und die Entstehung eines Buches erfahren.

Eishockey in Amberg – GLS Spieler in Topform

Bereits zum dritten Male wurde das Eishockeyturnier in Amberg für weiterführende Schulen ausgetragen.

Hochmotiviert fuhren unsere Eishockeystars nach Amberg um den Pokal zu holen. Die Realschule aus Amberg musste krankheitsbedingt einige Spitzenspieler ersetzen, zeigte aber dennoch eine gute Teamleistung.

Unsere Topspieler in der ersten Sturmreihe brachten Weiden nach einigen Minuten in Führung und  zeigten technisch perfektes Zusammenspiel. Mit einem deutlichen 7:0 Vorsprung gingen die Spieler in die Drittelpause.

In den zwei folgenden Dritteln baute die Mannschaft den Vorsprung aus und unsere jüngeren Spieler aus den 8. Klassen kamen ebenfalls zum Torerfolg.

Am Ende gewann das Team aus Weiden mit 13:0 und ging als erfolgreicher Sieger vom Eis.    

Spieler der GLS:

Maschke Elias und Luca, Salzhuber Felix, Klein Adrian, Gulau Toni und Schneider Alex

Glückwunsch vom Fachbereich Sport

Wirtschaftsschülerinnen und -schüler erkunden das Schülercafé „Scout“

An den letzten beiden Montagen besuchten die Schülerinnen und Schüler, der insgesamt sechs Ganztagesklassen, der Wirtschaftsschule Weiden, das Schülercafé „Scout“.

Im Mittelpunkt dieses Treffens stand das gegenseitige Kennenlernen der neuen Ansprechpartner des Schülercafés, Christina und Nico, sowie den Schülern und Lehrern der Wirtschaftsschule. Die beiden informierten über das reichhaltige Angebot des Weidner Jugendtreffs.

Neben diesen wichtigen Informationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch, dass es neben den verschiedenen Projekten und Aktivitäten (Kreativ-Workshops, Klettergarten, Theaterfahren…) auch ein wechselndes und für Schüler erschwingliches Mittagsmenü gibt.

Abschließend blieb noch genug Zeit die Räumlichkeiten des Schülercafés zu erkunden. Dies wurde unter anderem für ein kleines Kickerspiel zwischen Schülern und Lehrern oder auch um die Computer mit Internetzugang auszuprobieren genutzt.

Monika Giegerich & Franziska Urban

Staatliche Wirtschaftsschule Weiden i.d.Opf.