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Projekttag „barrierefrei mobil“

Für die beiden siebten Klassen der Gustl-Lang-Schule stand am vorletzten Schultag etwas Besonderes auf dem Stundenplan. Bereits zum vierten Mal trafen das rollactiv-Team um Andreas Kessler und Thomas Mückl an der Schule ein und bauten sowohl ein Basketballfeld als auch einen Parcours für Rollstuhlfahrer auf. Ziel des Projektes „barrierefrei mobil“ ist es, den Schülern den Themenkomplex „barrierefreie Mobilität“ im Fach Mensch und Umwelt praxisnah zu vermitteln.

Die 42 Schüler der Klassen 7 aG und 7 b starteten mit hohen Erwartungen und wurden nicht enttäuscht! So fand zu Beginn des Projekttages eine Begrüßung durch die Schulleitung statt. Diese freute sich über die bereits langjährige und erfolgreiche Arbeit mit dem Team von rollactiv und betonte den nachhaltigen Mehrwert, den die Schüler daraus ziehen.

Anschließend erfolgte im Stuhlkreis ein Expertengespräch mit den betroffenen Personen über deren Geschichte und warum Sie an den Rollstuhl gebunden sind. Dabei durften die Schüler Fragen stellen und bekamen gleichzeitig einen Einblick in den Alltag der Betroffenen sowie deren völlig normale Teilhabe am sozialen Leben.

Tief beeindruckt von diesem Hintergrundwissen teilten sich die beiden Klassen auf. Die erste Gruppe startete mit dem Durchfahren eines Parcours, welcher alltägliche Hindernisse simulierte. So durchfuhren die Schüler im Rollstuhl sitzend eine Wippe und abfallende Kanten. Die zweite Gruppe durchlief mit zwei Rollstuhlfahrern eine Schulhausrallye, in der die Schüler handlungsorientiert inklusive Rollstuhl das Schulhaus erkundeten. Ziel dabei war es, noch vorhandene Hindernisse für Rollstuhlfahrer an der Gustl-Lang-Schule zu erkennen und darüber nachzudenken, wie diese behoben werden können.

Diese ersten eigenen Erfahrungen bildeten die Grundlage für das eigentliche Highlight dieses Tages. So spielten die Schüler gegen das Team der rollactiv-baskets Streetball. Beeindruckt von der schnellen und ideenreichen Spielweise der „Profis“ war es für die Schüler kaum mögliche einen Korb zu erzielen bzw. zu verhindern.

Gegen Ende dieses erfolgreichen Projekttages erfolgte eine Feedback- und Diskussionsrunde, in der sich die Schüler mit dem rollactiv-Team über das Erlebte austauschten. Ein großer Dank gilt diesem Team, welches mit viel Engagement und Leidenschaft den Schülern nachhaltiges, praxisnahes Wissen vermittelte.

Ein Tag für Afrika

Für 65 Schüler der achten Klassen der Gustl-Lang-Schule begann kürzlich ein Schultag sehr früh. Um 4.30 Uhr starteten Elias Maschke und Fabian Puff, um pünktlich um 6.30 Uhr ihren Dienst in der Stadtgärtnerei antreten zu können. Sie beteiligten sich an dem Benefizprojekt „Dein Tag für Afrika“. Ihre anderen Klassenkameraden kamen in den unterschiedlichsten Firmen unter, die ihre Türen an diesem Tag für engagierte Jugendliche öffneten.

Den ganzen Artikel über den Tag für Afrika können Sie hier finden:

https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/vermischtes/gustl-lang-schueler-arbeiten-fuer-guten-zweck-ein-tag-fuer-afrika-d1770179.html

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch steht Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort

Der Fachbereich Geschichte / Sozialkunde der Gustl-Lang-Schule hatte mit Herrn Uli Grötsch einen weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestages in diesem Schuljahr zu einer Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen eingeladen.

Der Schulleiter Thomas Reitmeier begrüßt den prominenten Gast mit Geschichten

Sehr persönlich und witzig wurde der prominente Gast mit Anekdoten aus dessen eigenen Schulzeit an der Wirtschaftsschule begrüßt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Wirtschaftsschule absolvierte er eine Ausbildung zum Polizeibeamten bis er 2013 in den Bundestag gewählt wurde.

Er begann sich politisch zu engagieren, als ihm bewusstwurde, dass er damit selbst etwas verändern kann. Herr Grötsch schilderte den Schülern kurz seine Lebens- und Arbeitssituation. So verbrachte er 2016 zwanzig Wochen in Berlin, den Rest arbeitete er in Weiden immer mit dem Ziel, die Region weiterzuentwickeln. Der verheiratete Politiker wohnt mit seiner Ehefrau und den zwei Töchtern in Waidhaus.

Nach 15 Minuten ermunterte er die Jugendlichen ihn mit Fragen zu löchern. Dieses Angebot nahmen die Schülerinnen und Schüler dankend an und stellten zahlreiche Fragen. Unterschiedlichste Themen wurden angesprochen: Vom G20 Gipfel in Hamburg, soziale Gerechtigkeit, Tierschutz und Massentierhaltung, Darknet bis hin zur Drogenpolitik und der Legalisierung von Cannabis. Ein wichtiger Bestandteil der Diskussion war auch die Flüchtlingspolitik. Die zwei Schulstunden vergingen wie im Flug, den Jugendlichen gingen die Fragen nicht aus.

Herr Grötsch ermöglichte den Schülern interessante Einblicke in die „große“ Politik und ermunterte sie immer wieder, sich in der Gesellschaft in irgendeiner Weise zu engagieren, sei es im Verein, in einer Partei, einem Sozialverband oder in der Flüchtlingshilfe. Er forderte die Schüler auf, sich mit ihren Belangen an ihn zu wenden und stellte ihnen dabei seine persönliche Unterstützung in Aussicht.

Mit Medienführerschein fit für die Kommunikation im Job

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. und BF10. Klassen absolvierten im Fach Übungsunternehmen eine Unterrichtseinheit des Medienführerschein Bayerns. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Bayerischen Staatskanzlei und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Junge Menschen kommunizieren viel und gerne und die meisten Medien, die ihnen in der Berufswelt begegnen, sind ihnen bereits aus ihrem privaten Umfeld bekannt. Während der Umgang mit der Technologie den jungen Menschen in der Regel vertraut ist, benötigen sie Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsfähigkeit. Für die Praxis bedeutet dies, dass Berufseinsteiger unabhängig des Mediums auch lernen müssen, worin der Unterschied zwischen der privaten und der beruflichen Kommunikation liegt. Dies gilt für die Verwendung einer sachlich angemessenen Sprache ebenso wie für die kundenorientierte Kommunikation. Deshalb ist das Fach Übungsunternehmen für die Unterrichtseinheit „Kommunikation im Job – Regeln kennenlernen und anwenden“ geradezu prädestiniert. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit verschiedenen Kommunikationsformen und -diensten. Dabei unterscheiden sie zwischen privater und betrieblicher Kommunikation und entscheiden, welche Dienste und Formen für welche Situationen angemessen sind. Sie erarbeiten Regeln für gelingende Kommunikation im Beruf.

Als Bestätigung für ihre erfolgreiche Teilnahme, bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde über die Teilnahme am Medienführerschein Bayern überreicht.

Heike Krafczyk

Erlebnispädagogik-Tag der BF11aG

Am Dienstag hatten wir mit Elmar Günthner einen Schulerlebnispädagogen bei uns in der Klasse zu Gast. Nach einer kurzen Warm-Up Runde im Stuhlkreis, ging es in verschiedenen Gruppenübungen um das gegenseitige Vertrauen und das Stärken von Gemeinschaft. Zum Beispiel mussten sich die Schülerinnen und Schüler nonverbal nach der Schuhgröße sortieren und das Ganze während sie auf Stühlen standen. Nach den Übungen im Schulhaus ging es zu zwei Aufgaben raus in den Max-Reger-Park. Hier erhielten die zwei Teams verschiedene Aufgaben, die sie zu erfüllen hatten. Die erste Gruppe sollte ein Gruppenbild machen, auf dem neben den Gruppenmitgliedern verschiedene andere Gegenstände und Personen zu sehen sein sollten. So war es die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler u.a. beispielsweise einen Kinderwagen, ein Instrument, ein Fahrrad, einen Mann mit Hut oder gar eine Oma zu organisieren. Trotz des schlechten Wetters und wenigen Passanten in der Fußgängerzone entstand nach der vorgegebenen Zeit ein lustiges Gruppenbild. Die zweite Gruppe sollte ein Picknick organisieren, klingt an sich nicht so schwer, aber da das Ganze ohne Geld und ohne Stehlen funktionieren soll, mussten sich die Schüler in der Gruppe eine Strategie überlegen. Das tolle Ergebnis ist unten auf dem Foto zu sehen.

Es kann festgehalten werden, dass die Schülerinnen und Schüler der BF11aG an ihrem Erlebnispädagogik-Tag viel Spaß miteinander hatten, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat.

Monika Giegerich

 

Kreismeisterschaft in der Leichtathletik – 2. Platz

Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft waren viele Schulen aus dem Landkreis Neustadt und der Stadt Weiden am Start. Bei idealen Wetterbedingungen wurden die Wettkämpfe an der Realschulsportanlage durchgeführt.

Unsere Mannschaft zeigte eine tolle Einsatzbereitschaft und jeder  Sportler gab sein Bestes. Im Weitsprung erzielte Gregor Sokolov (9b) die beste Weite des Tages (5,35m). Unsere Sprinter und Mittelstreckenläufer belegten alle vorderen Plätze.

Über den erreichten 2. Platz haben sich alle Schüler sehr gefreut.

Herzlichen Glückwunsch vom Fachbereich Sport.

 

Arlan Birner

Argumentieren gegen Rechte Parolen und Vorurteile – aber wie?

Rechte Parolen und Vorurteile gegen verschiedene Gruppen begegnen uns immer wieder im Alltag. Wie kann man diesen sinnvoll entgegentreten?

Elf Schülerinnen und Schüler der 10. Ganztagesklasse ließen sich im letzten Schuljahr zu Peer-Guides ausbilden und zeigten am letzten Schultag vor den Faschingsferien ihren Mitschülern aus den 9. Klassen, die sich auf freiwilliger Basis für diesen Projekttag meldeten, wie sie in solchen Situationen reagieren können.

Das Konzept legt den Schwerpunkt weniger auf Faktenwissen sondern beleuchtet, warum jemand diese Parolen von sich gibt, welche Motive, z. B. Neid, Angst und Unwissenheit dahinterstecken.

Kennt man die Motive und kann die Gefühle benennen, ist es im nächsten Schritt möglich, mit Fakten zu argumentieren. Wie das gelingen kann, lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Rollenspielen und Übungen kennen.

Neun Jugendliche meldeten sich im Anschluss zu einem weiteren Trainingstag am 21.06.2017 an, um sich von zwei Mitarbeitern des Berliner Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“, Frau Heide Siepmann und Herrn Marcel Wagner, zu Peer-Guides ausbilden zu lassen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen ihre Mitschüler im nächsten Schuljahr ebenfalls schulen können, wie diese Rechten Parolen begegnen können.

Ursula Soderer und Thomas Kostial

 

Schülerlotsen

Ein herzliches Dankeschön den Schülerinnen Sabrina Kraus (8c) und Annalena Krieger (8b) für ihr ehrenwertes Engagement als Schülerlotsen!

Förderverein besichtigt die Justizvollzugsanstalt Weiden

Mitglieder des Fördervereins und einige Kollegen der Wirtschaftsschule Weiden ließen sich von Herrn Harald Bäumler, Abteilungsleiter der JVA Weiden, die verschiedenen Stationen der Einrichtung zeigen. Er begann seinen Rundgang mit den wichtigsten Daten: In Weiden können 120 Gefangene, ausschließlich Männer mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren untergebracht werden. Zusätzlich gibt es 10 Plätze für den offenen Vollzug.

Wir besichtigten eine leere Gefängniszelle. Herr Bäumler erklärte uns die Lebensbedingungen der Häftlinge ohne Handy und Internetverbindung. Viele Gefangene arbeiten in der JVA, verdienen etwas Geld, das sie zum Teil für ihre Entlassung aufsparen, zum anderen Teil für Lebensmitteleinkäufe bzw. Miete für ein Fernsehgerät ausgeben. Die Häftlinge dürfen kein Handy besitzen, Internet ist für sie tabu. Verschiedene Betriebe geben die Häftlingen Arbeit und lassen in der JVA fertigen. In einer Bibliothek können die Gefangenen Bücher ausleihen, in der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Wir besuchten weiterhin die eigene Wäscherei und die Küche der JVA. Herr Bäumler schilderte uns den Alltag der Häftlinge, zeigte uns die Besuchsräume mit und ohne Trennscheiben und erläuterte uns die Besuchsregeln. Geduldig beantwortete Herr Bäumler unsere zahlreichen Fragen.

Die Vorsitzende, Frau Karin Schwarz, bedankte sich sehr herzlich für die spannende und interessante Führung. Am Ende sperrte Herr Bäumler uns wieder die Türen auf und wir wurden in die Freiheit entlassen.