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Mit Medienführerschein fit für die Kommunikation im Job

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. und BF10. Klassen absolvierten im Fach Übungsunternehmen eine Unterrichtseinheit des Medienführerschein Bayerns. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Bayerischen Staatskanzlei und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Junge Menschen kommunizieren viel und gerne und die meisten Medien, die ihnen in der Berufswelt begegnen, sind ihnen bereits aus ihrem privaten Umfeld bekannt. Während der Umgang mit der Technologie den jungen Menschen in der Regel vertraut ist, benötigen sie Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsfähigkeit. Für die Praxis bedeutet dies, dass Berufseinsteiger unabhängig des Mediums auch lernen müssen, worin der Unterschied zwischen der privaten und der beruflichen Kommunikation liegt. Dies gilt für die Verwendung einer sachlich angemessenen Sprache ebenso wie für die kundenorientierte Kommunikation. Deshalb ist das Fach Übungsunternehmen für die Unterrichtseinheit „Kommunikation im Job – Regeln kennenlernen und anwenden“ geradezu prädestiniert. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit verschiedenen Kommunikationsformen und -diensten. Dabei unterscheiden sie zwischen privater und betrieblicher Kommunikation und entscheiden, welche Dienste und Formen für welche Situationen angemessen sind. Sie erarbeiten Regeln für gelingende Kommunikation im Beruf.

Als Bestätigung für ihre erfolgreiche Teilnahme, bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde über die Teilnahme am Medienführerschein Bayern überreicht.

Heike Krafczyk

Erlebnispädagogik-Tag der BF11aG

Am Dienstag hatten wir mit Elmar Günthner einen Schulerlebnispädagogen bei uns in der Klasse zu Gast. Nach einer kurzen Warm-Up Runde im Stuhlkreis, ging es in verschiedenen Gruppenübungen um das gegenseitige Vertrauen und das Stärken von Gemeinschaft. Zum Beispiel mussten sich die Schülerinnen und Schüler nonverbal nach der Schuhgröße sortieren und das Ganze während sie auf Stühlen standen. Nach den Übungen im Schulhaus ging es zu zwei Aufgaben raus in den Max-Reger-Park. Hier erhielten die zwei Teams verschiedene Aufgaben, die sie zu erfüllen hatten. Die erste Gruppe sollte ein Gruppenbild machen, auf dem neben den Gruppenmitgliedern verschiedene andere Gegenstände und Personen zu sehen sein sollten. So war es die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler u.a. beispielsweise einen Kinderwagen, ein Instrument, ein Fahrrad, einen Mann mit Hut oder gar eine Oma zu organisieren. Trotz des schlechten Wetters und wenigen Passanten in der Fußgängerzone entstand nach der vorgegebenen Zeit ein lustiges Gruppenbild. Die zweite Gruppe sollte ein Picknick organisieren, klingt an sich nicht so schwer, aber da das Ganze ohne Geld und ohne Stehlen funktionieren soll, mussten sich die Schüler in der Gruppe eine Strategie überlegen. Das tolle Ergebnis ist unten auf dem Foto zu sehen.

Es kann festgehalten werden, dass die Schülerinnen und Schüler der BF11aG an ihrem Erlebnispädagogik-Tag viel Spaß miteinander hatten, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat.

Monika Giegerich

 

Kreismeisterschaft in der Leichtathletik – 2. Platz

Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft waren viele Schulen aus dem Landkreis Neustadt und der Stadt Weiden am Start. Bei idealen Wetterbedingungen wurden die Wettkämpfe an der Realschulsportanlage durchgeführt.

Unsere Mannschaft zeigte eine tolle Einsatzbereitschaft und jeder  Sportler gab sein Bestes. Im Weitsprung erzielte Gregor Sokolov (9b) die beste Weite des Tages (5,35m). Unsere Sprinter und Mittelstreckenläufer belegten alle vorderen Plätze.

Über den erreichten 2. Platz haben sich alle Schüler sehr gefreut.

Herzlichen Glückwunsch vom Fachbereich Sport.

 

Arlan Birner

Argumentieren gegen Rechte Parolen und Vorurteile – aber wie?

Rechte Parolen und Vorurteile gegen verschiedene Gruppen begegnen uns immer wieder im Alltag. Wie kann man diesen sinnvoll entgegentreten?

Elf Schülerinnen und Schüler der 10. Ganztagesklasse ließen sich im letzten Schuljahr zu Peer-Guides ausbilden und zeigten am letzten Schultag vor den Faschingsferien ihren Mitschülern aus den 9. Klassen, die sich auf freiwilliger Basis für diesen Projekttag meldeten, wie sie in solchen Situationen reagieren können.

Das Konzept legt den Schwerpunkt weniger auf Faktenwissen sondern beleuchtet, warum jemand diese Parolen von sich gibt, welche Motive, z. B. Neid, Angst und Unwissenheit dahinterstecken.

Kennt man die Motive und kann die Gefühle benennen, ist es im nächsten Schritt möglich, mit Fakten zu argumentieren. Wie das gelingen kann, lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Rollenspielen und Übungen kennen.

Neun Jugendliche meldeten sich im Anschluss zu einem weiteren Trainingstag am 21.06.2017 an, um sich von zwei Mitarbeitern des Berliner Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“, Frau Heide Siepmann und Herrn Marcel Wagner, zu Peer-Guides ausbilden zu lassen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen ihre Mitschüler im nächsten Schuljahr ebenfalls schulen können, wie diese Rechten Parolen begegnen können.

Ursula Soderer und Thomas Kostial

 

Schülerlotsen

Ein herzliches Dankeschön den Schülerinnen Sabrina Kraus (8c) und Annalena Krieger (8b) für ihr ehrenwertes Engagement als Schülerlotsen!

Förderverein besichtigt die Justizvollzugsanstalt Weiden

Mitglieder des Fördervereins und einige Kollegen der Wirtschaftsschule Weiden ließen sich von Herrn Harald Bäumler, Abteilungsleiter der JVA Weiden, die verschiedenen Stationen der Einrichtung zeigen. Er begann seinen Rundgang mit den wichtigsten Daten: In Weiden können 120 Gefangene, ausschließlich Männer mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren untergebracht werden. Zusätzlich gibt es 10 Plätze für den offenen Vollzug.

Wir besichtigten eine leere Gefängniszelle. Herr Bäumler erklärte uns die Lebensbedingungen der Häftlinge ohne Handy und Internetverbindung. Viele Gefangene arbeiten in der JVA, verdienen etwas Geld, das sie zum Teil für ihre Entlassung aufsparen, zum anderen Teil für Lebensmitteleinkäufe bzw. Miete für ein Fernsehgerät ausgeben. Die Häftlinge dürfen kein Handy besitzen, Internet ist für sie tabu. Verschiedene Betriebe geben die Häftlingen Arbeit und lassen in der JVA fertigen. In einer Bibliothek können die Gefangenen Bücher ausleihen, in der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Wir besuchten weiterhin die eigene Wäscherei und die Küche der JVA. Herr Bäumler schilderte uns den Alltag der Häftlinge, zeigte uns die Besuchsräume mit und ohne Trennscheiben und erläuterte uns die Besuchsregeln. Geduldig beantwortete Herr Bäumler unsere zahlreichen Fragen.

Die Vorsitzende, Frau Karin Schwarz, bedankte sich sehr herzlich für die spannende und interessante Führung. Am Ende sperrte Herr Bäumler uns wieder die Türen auf und wir wurden in die Freiheit entlassen.

 

2. Messe für Übungsunternehmen in Regensburg

Knorr GmbH und ATU GmbH waren auch dabei – auf der 2. ÜbU-Messe an der Privaten Wirtschaftsschule Breitschaft.

Nach der Anreise der Aussteller und dem Aufbau der Messestände erfolgte eine kurze Vorstellung der teilnehmenden Übungsunternehmen und deren Schulen.

Im Anschluss daran präsentierten die verschiedenen Übungsunternehmen ihre Sortimente und lockten mit reizvollen Messe-Angeboten.

Für die Schülerinnen und Schüler war es ein interessanter Vormittag, an dem sie schon mal ansatzweise Unternehmensluft schnuppern konnten.

 

Leben in der NS-Zeit: Zeitzeuge Ernst Grube im Gespräch mit Wirtschaftsschülern

Zur Ausstellungseröffnung „Endstation Vernichtung – Diensteifer und Pflichterfüllung bei der Reichsbahn in München 1933 –1945″ haben wir uns einen ganz besonderen Gast eingeladen. Zeitzeuge Ernst Grube berichtete von seiner frühen Kindheit und dem Leben als Jude während der Nazi-Herrschaft. Eine unbeschwerte Kindheit war für ihn kaum möglich. Die Ausstellung soll die Schüler für diese Zeit sensibilisieren.

Beitrag: OTV

Beitrag: OberpfalzEcho

Alle Jahre wieder – 2. Platz beim Bezirksfinale im Eisschnelllauf

Beim diesjährigen Bezirksentscheid der Eisschnellläufer in Mitterteich musste sich unsere Mannschaft wieder mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Tapfer und mit vollem Einsatz hat unsere Mannschaft gegen die Schulen aus Waldsassen, Amberg, Erbendorf, Regensburg und Mitterteich gekämpft.

Unsere Eishockeyspieler zeigten hohes Fahrkönnen in den beiden Wettbewerben und konnten mit einer guten Platzierung rechnen. Am Schluss hatte aber die RS Amberg die besseren Einzelzeiten, sodass unser Team den guten zweiten Platz belegte. Leider darf am Landesfinale nur der erste Sieger teilnehmen, es bleibt die Hoffnung, im kommenden Jahr vielleicht ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Teilnehmer: Elias Maschke 8c, Hanauer Timo 9b, Ken Scharfenberg 8aG, Gregor Sokolov 9b und Felix Salzhuber 7aG.

Wohin nach der „Mittleren Reife“?

Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur die Vorentlassklassen während des Berufswahlseminars, sondern auch noch die Schülerinnen und Schüler, wenn sie kurz vor ihrem Abschluss stehen. So gibt es neben der Möglichkeit einer Berufsausbildung und den Besuch der Fachoberschule für einzelne besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler eine weitere Alternative, nämlich den Übertritt in die sog. Einführungsklasse des Gymnasiums. Diese besondere Klasse wird in Weiden nur am Augustinus-Gymnasium angeboten und ist gekennzeichnet durch eine relativ hohe Anzahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden in den Hauptfächern und frei zu wählenden Intensivierungsstunden. Die zwei ehemaligen Wirtschaftsschüler Laura Ebeling und Vlady Gorski, die kurz vor dem Abitur stehen, wollten deshalb auch gerne von ihren Erfahrungen berichten. Hierbei hoben sie neben den Eingangsvoraussetzungen vor allem die Motivation, diesen doch eher „exotischen“ Weg gehen zu wollen, als besonders wichtig hervor.

Ein „herzliches Dankeschön für den sehr gelungenen Vortrag und viel Erfolg bei der Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife“ wünschte abschließend den beiden Referenten unser Beratungslehrer Herr Dobmann.

 

Martina Auer-Bertelshofer