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Auszeichnung der Schoolguards

Vor ein paar Tagen fand im Bayrischen Landtag in München die Auszeichnungsveranstaltung der Schoolguards-Ausbildung 2025 statt. Diese wurde vom Bayerischen Staatsminister des Inneren, Hr. Joachim Herrmann persönlich übergeben. Schoolguards sind engagierte Schülerinnen und Schüler, die dazu eigens ausgebildet sind, zu helfen und Zivilcourage zu zeigen: sie geben Acht, schauen genau hin, schlichten besonnen Streitigkeiten, entspannen sicher kritische Situationen, wissen was zu tun ist, wenn jemand Hilfe braucht und vieles mehr. Für die Ausbildung zuständig sind die sogenannten „Blaulicht-Organisationen“ Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und das Bayerische Rote Kreuz. Von der Wirtschaftsschule Weiden haben Hannah Magulski und Elly Beerhold aus der 8. Jahrgangsstufe an der Ausbildung teilgenommen. Wir gratulieren Elly und Hannah recht herzlich und danken ihnen für ihre Zivilcourage. Ebenso danken wir unserem Kontaktbeamten Herrn Manuel Ott von der Polizei Weiden, der die Ausbildung der Schoolguards federführend organisiert.

„Was tust du?“ – 10a und 10b der Wirtschaftsschule Weiden in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die Klassen 10a und 10b der Wirtschaftsschule Weiden besuchten die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Den Auftakt bildete ein sehr informativer Rundgang über das ehemalige Lagergelände sowie durch die Ausstellung zur Lagergeschichte. Unsere Rundgangsleiterin, Monika Grötsch, erklärte Hintergründe, kam mit den Jugendlichen ins Gespräch und gab ihnen immer wieder Zeit, Exponate und Biografien selbstständig zu erkunden.

Nach der Mittagspause stand das Simulationsspiel „Was tust du?“ im Mittelpunkt. Das Rollenspiel thematisiert Zivilcourage in den letzten Kriegstagen: Im April 1945 sollte ein Zugtransport mit KZ-Häftlingen aus dem Außenlager Leitmeritz nach Mauthausen verlegt werden. Als der Zug in Roztoky (CZ) anhielt, musste sich die örtliche Bevölkerung entscheiden, ob und wie sie den ausgehungerten, geschwächten Häftlingen hilft – trotz Gefahr und Verboten.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen verschiedene Rollen der Zivilbevölkerung ein, diskutierten intensiv ihreHandlungsmöglichkeiten und rangen um moralische Entscheidungen. Auszüge aus der Dokumentation „Todeszug in die Freiheit“ verdeutlichten reale Handlungsspielräume, die Menschen damals nutzten. In der anschließenden Nachbesprechung wurde gemeinsam reflektiert, inwiefern sich das historische Geschehen auf die Gegenwart übertragen lässt: Wo braucht es heute Haltung, Mut und Verantwortung?

Der Besuch knüpft an unsere langjährige Praxis an: Jedes Jahr fahren Lernende im Rahmen des Unterrichts Geschichte, Politik und Gesellschaft (GPuG) nach Flossenbürg. Ziel ist es, historisches Wissen, Empathie undurteilskritisches Denken zu verbinden.

Fachbereich GPuG

„Kein Land für Niemand“: Zwei 9. Klassen im Kino – und im Gespräch über Menschlichkeit

Die zwei 9. Klassen der Wirtschaftsschule Weiden besuchten die Vorführung des Dokumentarfilms „Kein Land für Niemand“. Organisiert hatte die Veranstaltung der Kulturverein das sündikat e.V. in der „Sünde“ in Weiden. Der Film zeigt eindrucksvoll, welche Folgen die europäische Abschottungs- und Migrationspolitik an den Außengrenzen hat, und stellt die Frage nach Menschlichkeit, Verantwortung und der Zukunft Europas.

Im Anschluss diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit Dominik Reisinger, Vorstandsmitglied der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye. Im Gespräch ging es um praktische Herausforderungen der Rettungsmissionen im Mittelmeer, um politische Rahmenbedingungen und um Handlungsmöglichkeiten für Zivilgesellschaft und Einzelne.

Der Kinobesuch wurde im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durchgeführt. Ziel war es, Informationen aus erster Hand zu erhalten und die eigene Urteilsbildung zu schärfen: Welche Narrative prägen die Debatte über Flucht und Migration – und welche Perspektiven werden dabei oft übersehen? Der Film greift genau diese Fragen auf und gibt Einblicke in eine Rettungsmission und in Lagerrealitäten.

Nach der Filmveranstaltung informierten Schulpädgogin Anja Hennig und GPuG-Lehrkraft Ursula Soderer die beiden Klassen über die verschiedenen Migrationsgründe und über die weltweiten Fluchtwege.

Wir danken dem Team der „Sünde“ sowie Dominik Reisinger für die eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Veranstaltung.

Anja Hennig und Ursula Soderer

Demokratie braucht Sitzfläche: Unsere Wirtschaftsschule gestaltet eine „Bank für Demokratie“

Unter dem Motto „Demokratie braucht Sitzfläche“ beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule am Projekt „Demokratiebank“ von CAJ und KJR. Mehrere Bänke sind im Raum Weiden–Neustadt unterwegs und machen Station bei Vereinen und Schulen, die gemeinsam die Bänke gestalten mit dem Ziel, Demokratie sichtbar und erfahrbar zu machen.

Im Fach Geschichte, Politik und Gesellschaft (GPUG) setzten sich die Klasse 6b mit Fragen auseinander wie: Welche Werte sind mir wichtig? Wie sind sie in der Demokratie verankert? Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam mit der Kunstlehrkraft Silke Pschibl in ein kreatives Gestaltungskonzept für „unsere“ Bank übertragen – mit bunten Farben, klaren Symbolen und kurzen Botschaften. Die Schülerinnen und Schüler verschönerten einen Teil der Rücklehne.

Ziel der Aktion ist, Kinder und Jugendliche dafür zu sensibilisieren, dass Menschenwürde für alle gilt – und dass Respekt, Empathie und Achtsamkeit das Fundament unseres Zusammenlebens sind.
Wir bedanken uns herzlich bei CAJ und KJR für die Kooperation und freuen uns, dass wir eine Demokratiebank mitgestalten durften. Wir sind schon gespannt auf das fertige Kunstwerk!

Start ins Referendariat

Als Seminarschule für Wirtschaftswissenschaften bildet die Gustl-Lang-Schule jedes Jahr Referendare im ersten Ausbildungsabschnitt für das berufliche Schulwesen aus. Der Schritt von der Universität an die erste Wirkungsstätte Schule ist mit vielen Herausforderungen und Veränderungen für die jungen Kollegen verbunden. In diesem Schuljahr konnten OStD Eduard Bauer, sein Ständiger Stellvertreter StD Klaus Binner und die Seminarlehrerin OStRin Andrea Ruhland-Birner drei Berufsanfänger zum Start des Vorbereitungsdienstes willkommen heißen. An unserer Schule sind alle Studienreferendare mit Wirtschaftswissenschaften eingesetzt. Die Zweitfachausbildung erfolgt an der FOS/BOS Weiden für Mathematik und Politik und Gesellschaft und am BSZ Wiesau für IT.

Wir wünschen unseren neuen Kollegen Kevin Hetterich, Lukas Holzmann und Yannik Lacher für Ihren Vorbereitungsdienst viel Erfolg und lebenslange Freude in diesem schönen Beruf!

Vlnr: Yannik Lacher, Lukas Holzmann, Kevin Hetterich, Seminarlehrerin Andrea Ruhland-Birner, Stellvertretender Schulleiter Klaus Binner und Schulleiter Eduard Bauer

Unterrichtszeiten in der ersten Schulwoche

In der ersten Schulwoche (Dienstag bis Freitag) gelten folgende Unterrichtszeiten für die Schüler/innen:

Dienstag bis 11:15 Uhr

Mittwoch bis Freitag jeweils bis 12:10 Uhr

Donnerstag findet der 1. Wandertag statt!

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten und entspannten Start ins neue Schuljahr!

Neuer stellvertretender Schulleiter für die Wirtschaftsschulen Weiden und Eschenbach: Klaus Binner übernimmt Verantwortung

Seit Ende April hat das Berufliche Schulzentrum Weiden II mit den Wirtschaftsschulen in Weiden und Eschenbach ein neues Gesicht in der Schulleitung: Klaus Binner ist nun ständiger Vertreter des Schulleiters. Er folgt auf Dominik Schmidt, der an das Bayerische Kultusministerium zurückgekehrt ist.

Seinen schulischen Weg begann Klaus Binner am Kepler-Gymnasium in Weiden, wo er sein Abitur ablegte. Danach studierte er Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg und schloss als Diplom-Handelslehrer ab. Während des Referendariats sammelte er erste praktische Erfahrungen an der Berufsschule und anschließend an der Wirtschaftsschule Weiden – die Schule, an der er heute eine zentrale Führungsrolle einnimmt.

Nach dem Referendariat wechselte Binner 2007 an die Wirtschaftsschule Eschenbach. Ab 2015 übernahm er zusätzlich die Funktion als Seminarlehrer für Wirtschaftswissenschaften in Weiden und engagierte sich in der Ausbildung des Lehrernachwuchses. Seit 2022 ist er zudem Fachmitarbeiter für Prüfertätigkeiten bei der Regierung der Oberpfalz und in dieser Funktion auch weiterhin als Prüfungsvorsitzender tätig.

Sein berufliches Handeln prägt ein klarer Leitspruch: „Man muss Menschen mögen.“ Dabei verliert er nie aus dem Blick, dass er selbst einmal Schüler war – eine Haltung, die sich in seiner Unterrichtstätigkeit ebenso wie auch in der Begleitung und Ausbildung angehender Lehrkräfte widerspiegelt.

Seit 2023 gehört Klaus Binner bereits der erweiterten Schulleitung an. Mit der neuen Funktion wächst nun seine Verantwortung. Bis August übernahm er die Aufgabe zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten – eine doppelte Belastung, die er mit großem Engagement meisterte. Ab dem neuen Schuljahr beendet er zwar seine Tätigkeit als Seminarlehrer, bleibt dem Studienseminar aber weiterhin als Modulanbieter verbunden.

Mit seiner breiten Erfahrung in Unterricht, Ausbildung und Prüfungswesen sieht sich Klaus Binner bestens vorbereitet für die neue Rolle. „Ich freue mich sehr darauf, mich künftig noch stärker in die Weiterentwicklung des Beruflichen Schulzentrums Weiden II einzubringen“, betont er. Als ständiger Stellvertreter wird er vor allem in Schülerangelegenheiten Verantwortung übernehmen – von Elterngesprächen bis hin zu Ordnungsmaßnahmen – und dabei auch die Brücke zwischen Kollegium und Schulleiter bilden.

Auch Schulleiter OStD Eduard Bauer freut sich auf die künftige Zusammenarbeit: „Es ist ein schöner Kreis, der sich hier schließt. Herr Binner hatte seine erste Hospitationsstunde als Referendar an der Wirtschaftsschule Weiden in meinem Unterricht – und nun gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Schule.“

Die gesamte Schulfamilie wünscht ihm viel Erfolg und Freude in seinem neuen Amt.

Sonja Messer

Abschlussjahrgang 2025 – 65 Absolventinnen und Absolventen feiern ihren Erfolg

Festlich, emotional und voller schöner Momente – so lässt sich die diesjährige Entlassfeier der Wirtschaftsschule Weiden im Innovision Center der BHS in Weiherhammer beschreiben. Nach einem Sektempfang im Foyer startete der Abend mit einer ökumenischen Andacht, gestaltet von der Religionsfachschaft. Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule sorgten für die musikalische Umrahmung der Feier auf der 65 Absolventinnen und Absolventen ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse entgegennehmen durften.

Elternbeiratsvorsitzender Herr Kind nahm die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise – zurück zu den ersten Schultagen, riesigen Schultüten und schüchternen Blicken. Der Beginn eines Abenteuers – mit Hausaufgaben, aber manchmal auch einem Computerspiel zwischendurch – und davon, dass nun ein neues Kapitel, ein neues Abenteuer beginne. Mit auf den Weg gab er den jungen Erwachsenen vier Tipps: Scheitern gehört zum Leben, Höflichkeit öffnet manche Türen, erinnert euch an alle, die euch geholfen haben, dorthin zu kommen, wo ihr heute steht, und hört nie auf zu lernen – so, als würdet ihr ewig leben. Den Schulabschluss bezeichnete er als „Starttaste in einen neuen Lebensabschnitt“. Der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Maschke, gratulierte ebenfalls und betonte die Unterstützung des Vereins, v. a. bei der Finanzierung der Abschlussfahrt und der Preise für die Klassenbesten.

In ihrer Schülerrede erinnerten die Abschlussschüler Fabian Ganserer und Emre Uslu daran, dass die Zeit an der Wirtschaftsschule weit mehr war als Unterricht, Hausaufgaben und Prüfungsstress. Es sei eine unvergessliche Phase voller schöner Erinnerungen gewesen, die sie geprägt und wachsen ließ. Dankbar wandten sie sich an ihre Familien, Freunde und Lehrkräfte – für Geduld, Unterstützung und Humor. „Das Beste kommt vielleicht nicht von allein, aber wir haben jetzt das Handwerkszeug, den Mut und den Ehrgeiz, es uns zu holen“, so die beiden Absolventen.

Schulleiter OStD Eduard Bauer gratulierte den Schülerinnen und Schülern zum mittleren Bildungsabschluss und dankte allen, die zum Prüfungserfolg beigetragen hatten. Er hob hervor, dass die Absolventinnen und Absolventen Fähigkeiten wie Problemanalyse, Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsstärke erworben hätten – Kompetenzen, die ihnen helfen würden, sich den Herausforderungen einer sich ständig verändernden Welt zu stellen. Sein Appell: „Seid mutig, neugierig und bereit, neue Wege zu gehen.“

Vor der Zeugnisvergabe wurden die Jahrgangsbesten geehrt und mit Urkunden sowie Geldpreisen ausgezeichnet. Die Schulbesten sind: Luis Johnson (1,0), Emma Gösl (1,38), Ferdinand Landgraf (1,63), Jakob Boesen (1,71), Sophie Meier (1,88) und Luca Schmid (1,88). Luis Johnson erhielt zudem für seine Traumnote von 1,0 einen Staatspreis.

Traditionell endete die Entlassfeier mit einem besonderen Moment: Die Absolventinnen und Absolventen ließen Luftballons in den Nachthimmel steigen – begleitet von ihren persönlichen Wünschen für die Zukunft.

Sonja Messer

Leon Besler aus der Klasse 5a gewinnt beim Europäischen Wettbewerb

Im Schuljahr 2024/25 nahm die Klasse 5 der Wirtschaftsschule am 72. Europäischen Wettbewerb teil. Unter dem Motto „Europa – unlimited“ gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse kreative Beiträge zum Thema „Europa als Fantasiepflanze“. Dabei setzten sie sich auf fantasievolle Weise in den Fächern Geschichte/Politik und Gesellschaft und MÄB (Kunst) mit europäischen Werten wie Frieden, Vielfalt und Zusammenhalt auseinander.

Leon Besler überzeugte die Jury besonders: Mit seiner farbenfrohen Darstellung einer blühenden Pflanze, die für ein offenes, tolerantes Europa steht, wurde er als Preisträger ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand in der Regierung der Oberpfalz in Regensburg statt. Wir freuen uns sehr über Leons Erfolg und gratulieren ihm sehr herzlich.

Unsere Klasse 8b engagiert sich für das Projekt „Plastic Pirates“

Im Rahmen des europaweiten Projekts „Plastic Pirates – Go Europe!“ hat sich die Klasse 8b der Wirtschaftsschule Weiden aktiv für den Umweltschutz eingesetzt. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Herrn Reger und Frau Krafczyk und unter wissenschaftlicher Begleitung von Fabian Haase, einem ehemaligen Schüler unserer Schule, untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Müllbelastung am Flutkanal in Weiden.

Mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Engagement sammelte die Klasse insgesamt knapp 6 Kilogramm Abfall, darunter 1,05 Kilogramm Plastikmüll. Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch ein spannender Einblick in wissenschaftliches Arbeiten: Der gesammelte Müll wurde kategorisiert, gewogen und dokumentiert – die Daten fließen in eine europaweite Studie zur Vermüllung von Flüssen ein.

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Das Projekt „Plastic Pirates“ wird von der EU gefördert und verfolgt das Ziel, junge Menschen für Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren und zeigt, wie wichtig lokales Handeln für globale Herausforderungen ist.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – besonders an Fabian Haase für seine fachkundige Unterstützung!