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Stadt Null - Weiden ist tot

Workshop zum Film „Stadt Null – Weiden ist tot“: Jugendliche denken Weiden weiter

Im Rahmen der Aktion „Stadt Null“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a, 10b und 9a mit der Frage, wie junge Menschen ihre Stadt erleben und was sich in Weiden verändern könnte. Ausgangspunkt war der Dokumentarfilm „Stadt Null – Weiden ist tot“, der in Weiden gedreht wurde und die Lebensrealität, Wünsche und Perspektiven junger Menschen in der Stadt sichtbar macht. Der Film entstand ohne festes Drehbuch aus offenen Gesprächen im öffentlichen Raum und wurde durch Stimmen aus Politik und Verwaltung ergänzt.

Nach dem gemeinsamen Anschauen des Films arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Johanna Grillenbeck vom Stadtjugendring und der Journalistin Hannah Schraml in Gruppen an verschiedenen Themen weiter. Dabei ging es unter anderem um Mobilität, Freizeitmöglichkeiten, Aufenthaltsorte für Jugendliche und die Frage, wie junge Menschen in ihrer Stadt mitreden und mitgestalten können. Diese Themen spielen auch im Film eine wichtige Rolle: Jugendliche sprechen dort unter anderem über fehlende Räume und Angebote, kulturelle Veranstaltungen und Probleme mit der Mobilität. 

Im Workshop sammelten die Gruppen eigene Ideen, diskutierten unterschiedliche Sichtweisen und überlegten, was Weiden für Jugendliche attraktiver machen könnte. Dabei wurde deutlich: Stadtentwicklung betrifft nicht nur Erwachsene und Politik, sondern auch junge Menschen ganz direkt.

Die Aktion fand im Rahmen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage statt und war eine spannende Gelegenheit, sich mit der eigenen Stadt auseinanderzusetzen, Kritik zu äußern, aber auch konkrete Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. So wurde aus dem Film ein praxisnaher Impuls für Beteiligung, Mitbestimmung und demokratisches Handeln im Alltag.