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Blog der Projektgruppe Medien – Schule ohne Rassismus

Tipps und Tricks

Tipps für gute Fotos mit dem Smartphone

Ein gutes Foto vermittelt Emotionen und Stimmungen. Es wirkt harmonisch und erzählt eine Geschichte. Ich möchte euch hier einige einfache Regeln zeigen, die euch helfen, schöne und kreative Bilder zu machen.

Beginne immer mit einem kurzen Brainstorming

Überlegt immer kurz gemeinsam ein paar Stichworte, Klischees, typische Motive und Ideen, die Euch zu eurem Fotothema oder -auftrag einfallen.

1. Bildaufteilung/Drittel-Regel

Mit der Drittel-Regel teilt man das Bild durch gedachte horizontale und vertikale Linien in Drittel auf. Alle wichtigen Elemente des Bildes sollten sich auf den Linien befinden. Das bewirkt eine harmonische und interessante Bildaussage. Setze keinesfalls alle bildbestimmenden Elemente ins Zentrum, das wirkt meistens langweilig. Das Hauptmotiv soll im Bild dominieren. Personen oder Tiere sollten immer ins Bild hineinschauen und Fahrzeuge nicht herausfahren. Lass Platz zum Bildrand. Setze den Horizont in das untere Drittel wenn du einen spannenden, dramatischen Himmel darstellen möchtest. Willst du die Landschaft darstellen, dann setze den Himmel auf die obere Drittel-Linie.

2. Linienführung

Eine Linie im Foto, ob gedacht oder tatsächlich vorhanden, ist ein Gestaltungsmittel, welches das Auge des Betrachters durch das Bild führt. Am Ende dieser “Führung” erkennt man klar die Bildaussage. Sichtbare Linien können z. B. Zäune, Ketten, Seile, Gehwege oder Straßen sein.

3. Tiefenwirkung

Fotografien sind zweidimensional. Um einen Eindruck von Tiefe zu erzeugen, muss das Bild in die drei Ebenen Vordergrund (sitzende Menschen), Bildmitte (Wurstkuchl) und Hintergrund (Häuserzeile) gedacht werden.

Um das Bild in der Tiefe zu betonen, kann man gezielt Gegenstände oder Personen im im Vordergrund des Bildes platzieren. Eine „Überlappung”, das bedeutet, ein Bildelement wird von einem anderen überdeckt, erzeugt eine dreidimensionale Bildwirkung.

4. Rahmen

Motive können durch einen Rahmen besonders gestaltet werden. Dabei ist hier nicht der Bilderrahmen für die heimische Wand gemeint, sondern natürliche Rahmen. Natürliche Rahmen können zum Beispiel, Brücken, Äste, Bäume, Tunnel Bögen oder Felsen sein. In der Bildkomposition wird durch den Rahmen das Hauptmotiv aus seiner Umgebung losgelöst. Das ergibt für den Betrachter ein spannendes Bild, da er nicht durch unwichtige Teile des Bildes abgelenkt wird.

5. Perspektive

Oft wird nur aus der Augenhöhe fotografiert, was viele Bilder uninteressant oder langweilig wirken lässt. Der gewählte Standort verändert die Perspektive des Fotos und die spätere Wirkung auf den Betrachter. Die Bilder wirken spannender aus ungewöhnlichen Perspektiven, zum Beispiel:

  • Froschperspektive: vom Boden aus fotografiert
  • Vogelperspektive: von ganz oben nach unten

Sei experimentierfreudig – du wirst überrascht sein.

6. Symetrische Formen

Überall in unserer Umgebung findet man symetrische Dinge. Gebäude, Spiegelungen im Wasser oder gepflasterte Gehwege. Gekonnt ins Bild gesetzt entstehen interessante Kompositionen. Einserseits kann man die symetrische Wirkung im Bildaufbau betonen, andererseits bewusst zerstören.

7. Auf das Wesentliche konzentrieren (das Hauptmotiv)

Weniger ist oft mehr – wähle einen engen Bildausschnitt, damit keine unwichtigen Informationen vom Motiv ablenken. Es gibt ein Menge Fotos, die langweilig sind, weil das Hauptmotiv bei der Bildaufteilung viel zu schlecht weg kommt. Zum Beispiel weil das Motiv zu weit weg ist, zu klein abgebildet wird und es von  unwichtigen Dingen umgeben ist. Nur das Wesentliche soll auf dem Foto sichtbar sein.

8. Viele Bilder vom Motiv

Nicht immer glückt das perfekte Foto beim ersten Versuch. Mache immer mehrere Bilder. Aussortieren kannst du später immer noch. Lass deiner Kreativität freien Lauf und fotografiere aus allen Lagen und Situationen. Löschen kannst du immer noch!

9. Große Motive fotografieren

Bilder, die dein Hauptmotiv nicht ganz erfassen  sehen nicht gut aus. Du hast verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen:

  1. Baue das Motiv als Hintergrund in deine Bilder ein.
  2. Arbeite mit der Panoramafunktion deiner Kamera.
  3. Wähle nur eine Detailaufnahme.

10. Digitale Bildbearbeitung

Jedes Smartphone bietet dir eine Vielzahl an Möglichkeiten deine Bilder ditigtal zu bearbeiten. Du kannst Fehler korrigieren aber natürlich auch coole und kreative Effekte einsetzen.

Erlaubt ist was Spaß macht und für dich schön ist – vergiss aber dein Motiv nicht 😉

 

 

 

1 Kommentar

  1. Auer-Bertelshofer Martina

    Hallo Ganztagesklasse,

    das Projekt und Eure Beiträge find ich wirklich super. Bin gespannt, was bis zum Ende des Schuljahres noch alles hinzukommt. 🙂

    Viele Grüße

    Martina Auer-Bertelshofer

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